Dom St. Blasien

Der Dom St. Blasius in St. Blasien ist ein beeindruckendes Bauwerk und liegt im Landkreis Waldshut im Südschwarzwald. Der Dom hat eine Gesamthöhe von 62 m. und wurde im Jahre 1783 eingeweiht.

Ein monumentales Bauwerk

Die Kuppel des Dom St. Blasius in St. Blasien hat eine Spannweite von 36 Metern und gehört damit zu den größten Kuppeln von Europa.

Der Dom wird von der römisch-katholischen Pfarrgemeinde St. Blasien genutzt und es finden jährlich in den Sommermonaten auch internationale Domkonzerte statt.

Im Jahre 1783 erbaute der Architekt Pierre Michel d`Ixnard den im Zopfstil erhaltenen Bau nach dem Vorbild des Pantheons in Rom. Zu dieser Zeit war der Dom in St. Blasien die drittgrößte Kuppelkirche Europas.

Ursprünglich wurde der erste Sakralbau des Klosters unter Abt Otto der I. als Neues Münster errichtet. Das alte Münster wurde bereits 1036 eingeweiht.

Eine weitere Erneuerung der Bauweise war, daß das neue Münster nicht mehr aus Holz sondern aus Stein errichtet wurde.

Da der Dom nicht auf einen Bischofssitz hinweist, müsste die ehemalige Klosterkirche, eigentlich wie Ihre Vorgänger, Münster heißen. Nach dem Volksmund bezeichnet man Sie jedoch als “als Schwarzwälder Dom”.

Der Innenraum des Doms wird heute vorzugsweise in der Farbe Weiß gehalten. Die Innensäulen, die Innenkuppel, der Fußboden und die weiß lackierte Bestuhlung des Doms tragen zum hellen Gesamtbild bei. Im 18. Jahrhundert dämpften farbige Akzente der Altäre und die hölzerne Ausstattung den heute etwas kalten Weißton.

In der Mitte der Innenkuppel befindet sich ein großes Deckengemälde. Dieses wurde vom deutschen Maler Walter Georgi im Jahre 1912 erschaffen.

Das Deckengemälde stellt die Aufnahme von “Maria in den Himmel” dar. Das Bild ersetzt ein von 1874 durch einen Brand zerstörtes Gemälde von Johann Wentzinger, welches die Glorifizierung des heiligen Benedikt darstellte.

Im 30-jährigen Krieg verfolgte St. Blasien die Pest und auch die Schweden. Die Mönche flohen damals in die Schweiz. Später errichtete Johann Michael Beer von Bleichten unter Abt Franz Schächtelin der II. eine barocke Klosteranlage mit zwei Innenhöfen.

Im Jahre 1736 wurde das alte Münster abgebrochen. Darauf entstanden bis in die 1760-er Jahre Wirtschafts- und Verwaltungsgebäude durch die Architekten Johann Caspar und Franz Anton Bagnato, die teils noch erhalten sind. Das letzte und mächtige Torhaus wurde 1767 erbaut. Ein Jahr später, im Jahre 1768 brach ein Feuer aus, welches das Kloster stark beschädigte und die mittelalterliche Münsterkirche zerstörte.

In der Mitte des Domplatz steht vor dem Dom der Blasiusbrunnen. Die Bischofsfigur des Brunnen trägt die Jahreszahl 1714 und stammt vom Villinger Bildhauer Anton Josef Schupp.

Die Skulptur des Heiligen St. Blasius, nachdem der Dom und die Stadt  benannt sind, wird mit einer oder mehreren Kerzen als ikonografisches Heiligenattribut dargestellt.

Der Dom und der Domplatz werden abends beleuchtet.

Eine Besichtigung des Doms St. Blasius bei einem Tagesausflug beziehungsweise einem Urlaub in Sankt Blasien oder im Schwarzwald ist unbedingt empfehlenswert !


Impressionen

Letzte Aktualisierung:
27. Juli 2021

Die letzten Änderungen in der Themenwelt "Dom St. Blasien" wurden am 27. Juli 2021 umgesetzt durch

Quellenangabe

Wikipedia | Link zur Quelle Dom St. Blasien | Link zur Quelle
Lage: 79837 St. Blasien